10. Dezember 2018:

Zurück von einem schönen Wochenende (7. - 9. Dezember) in einer meiner Lieblingsstädte, Quedlinburg, wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

Ihr Lutz Eikelmann


29. November 2018:

Im aktuellen Jazz-Podium (Dezember 2018/Januar 2019) schrieb Andreas Geyer die Rezensionen zu meinen Büchern (exklusiv über mich zu beziehen) "Spuren im Sand - ein Vierteljahrhundert Lutzemanns Jatzkapelle" und "Auseinandersetzungen - Gesammelte Texte & Artikel I". Darin liest man u.a. zu "Spuren im Sand" : "... Wie in einem Scrapbook sind besondere Ereignisse der Bandgeschichte, Porträts der Musiker sowie Geschichten und Anekdoten aus einer sehr bewegten Bandgeschichte in 23 Kapiteln aneinandergereiht. Eine sehr persönliche Note bekommt das Buch durch die vielen meist farbigen Fotos, die im Stil eines Familienalbums dieTexte begleiten und die freundschaftliche Atmosphäre in dieser Band unterstreichen."   sowie zu "Auseinandersetzungen" : "... möchte Eikelmann mit seinen Texten vor allem eine Lanze für die traditionellen Jazzspielarten wie Dixie, Skiffle und Blues brechen. In seinem 'heiligen Zorn im Dienste der Sache' ... macht er sich weitreichende Gedanken über die Musik-Kultur, das Publikum, Organisatoren, Musiker und Kritiker. ... Denn im Jazz sieht er heute wie früher ein 'Symbol für den Sieg des Lebens über Tod, Zerstörung und über alle Widrigkeiten". Ein machtvolles Credo für eine Musik, die trotz aller Unkenrufe und kommerzieller Probleme noch immer sehr lebendig ist - wie Lutz Eikelmann und seine Lutzemanns Jatzkapelle beweisen."


23.November 2018:

Am heutigen Freitag verstarb mit Peter Gilgenberg, genannt "Banjo Pit", ein weiterer Jazzer der alten Garde. Ich hatte mit ihm erstmals im April 1991 in Papa Joe's Jazzlokal "Em Streckstrump" in Köln gespielt. 2004gründeten wir gemeinsam mit Jörg Dahmen die "Dixie Ducks". Vor wenigen Jahren zog es Pit zur Ostsee und dort starb er auch in einem Hospiz im Norden von Schleswig-Holstein.


21.November 2018: ein Jahresrückblick...

Das alte Jahr 2018 ist noch nicht ganz vorbei und es kann in den letzten Wochen des Jahres noch eine ganze Menge passieren. Wir werden sehen. Dennoch kann ich schon eine erste Bilanz ziehen...

* Positive Begegnungen und Erfahrungen *

Die Musik und meine Bücher verschafften mir eine Menge positive Erfahrungen und Begegnungen ---- ob bei den Jubiläumskonzerten zum 25jährigen Bestehen meiner Lutzemanns Jatzkapelle, beim Swing-Gottesdienst in Quedlinburg ebenfalls mit “Lutzemanns Jatzkapelle”, beim Jazzfestival in Gerolstein mit den “Dixieland Crackerjacks”, bei Michael Schneiders neuem Projekt, welches bei “Zinnowitz im Wandel der Zeit” im Wandel der Zeit Premiere feierte und vielen anderen Anlässen... ----- ob bei den diversen Lesungen in NRW und Sachsen-Anhalt oder im Rahmen meiner Vorträge zu “Dimensionstoren” und “Reisen durch Zeit & Raum” in Bayern und Österreich oder bei meinem Besuch der Buchmesse Leipzig im Frühjahr.  Daß ich am 25.6.bei einem Job in den Niederlanden für den niederländischen König in Eemshaven musizieren durfte, ist natürlich auch nicht alltäglich.

Besonders positiv waren für mich Zusammenarbeit und Zusammenspiel mit Musikern wie Bert Brandsma, Michael Schneider, Johannes Zink, Michael Meranke, Manni Veit, Bastian Korn, Benny Korn, Benny Daniels (Dombrowe), Clive Fenton, Thomas Guthoff, Jochen Solbach, Dirk Seiler, den Kollegen von Muckefuck u.v.a., das Wiedersehen mit langjährigen Freunden und Bekannten wie Joe Wulf, Franz Schreiber, Christoph Lauff etc., das Wiedersehen mit all den Freunden in Quedlinburg, allen voran Bodo Buchholz, und die Begegnungen mit sympathischen Menschen in Magdeburg, Salzburg, Passau und Augsburg. Von den positiven Erfahrungen im österreichischen Braunau Ende September ganz zu schweigen - bisher hatte ich noch nie ein derart freundliches und herzliches Klima in der Öffentlichkeit einer österreichischen Stadt erlebt.

Die Foto-Session der HERREN SCHNEIKELMANN im Februar 2018 bei PICTURE PEOPLE in Bochum (Ruhrpark) war ebenfalls besonders erfreulich, sehr professionell, sehr kreativ und sehr ergiebig. Es stellt sich mir allerdings inzwischen die Frage, ob die Idee hinter diesem neuen Projekt, der BRD-Gesellschaft um "fünf vor zwölf" (falls es nicht schon längst viel später ist!) noch letzte Impulse zu neuem Denken und daraus erfolgender Umkehr zu geben, überhaupt noch auf gesellschaftlichen Bedarf stößt oder nicht womöglich schon längst irrelevant ist.

Meine Mitwirkung am musikalischen Geleit von Ecky Odenthal (1940-2018), dem Vater meines musikalischen Freundes Boris Odenthal, Ende Juni in Krefeld, trug sicherlich auch zu größerer Verbundenheit innerhalb der Jazzszene bei.

Ein besonderer Höhepunkt war auch Ende August die Feier in Mülheim an der Ruhr anläßlich des 40.Geburtstages der Korn-Zwilling (9.Juli 1978), die mit einer Session-Besetzung mit Vater C.G.Korn und seinen Söhnen Benny und Bastian, Michael Minholz  u.a. sowie mir am Sousaphon eröffnet wurden - wir spielten Skiffle-Titel wie Worried Man Blues und Roll in my sweet baby`s arms und Standards wie Route 66.

* 25 Jahre Lutzemanns Jatzkapelle "

2018 feiern wir das 25jährige Bestehen meiner Jazzband. Die meisten Jubiläumskonzerte, u.a. in Dortmund, Mülheim/Ruhr, Bad Hersfeld, Bochum, Quedlinburg, Hamburg, Düren und Hagen/Westfalen liegen bereits hinter uns. Das Jubiläum wurde leider durch die Diagnose der Erkrankung (im Frühjahr) und den Tod unseres langjährigen LJK-Klarinettisten Volker Riebeling am 20.August überschattet. Ihm wird in Kürze noch ein Sonderkapitel auf dieser Internet-Präsenz gewidmet werden. Die Begleitung unseres langjährigen Freundes und Musikerkollegen Volker Riebeling (1943-2018) in den Monaten zwischen Diagnose und seinem “Heimgang” war auch eine außergewöhnliche Erfahrung, die ich vor allem mit unserem Übungstrio-Banjomann Horst Langstengel, aber auch mit Michael Schneider teilte. Emotional bewegend war dann die Anteilnahme vieler Jazzer an Volkers Schicksal, die u.a. auch in diversen privaten “Nachrufen” und Erinnerungen, zum Beispiel auf Facebook, Ausdruck fand.

* Private Reisen *

Von der zweiwöchigen Norwegen-Reise im Frühjahr abgesehen war ich von zwei Kurzausflügen nach Mitteldeutschland im März und im Juli war ich im ereignisreichen Jahr 2018 leider kaum privat unterwegs, was ich sehr schade finde, es war allerdings nicht zu ändern. Die schönen, aber leider nur wenigen freien Tage auf Usedom zwischen dem LJK-Auftritt beim CITY JAZZ WALK (Hamburg) am 12.August und den schönen, wenn auch anstrengenden Auftritten mit Michael Schneiders Tanz-Jazz-Projekt am 18. und 19.August in Zinnowitz will ich jedoch nicht unerwähnt lassen.

Nach fast zwei Jahren Vollgas geben waren dann von Anfang Oktober bis Mitte November einige Wochen der notwendigen Ruhe und Erholung zuhause angesagt ---- eine Auszeit (mit wenigen Auftritten in Leverkusen, Düsseldorf und Bonn-Bad Godesberg), die mir sehr gut tat.

* Untersberg *

Leider war es mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich, mehr als die wenigen Tage Anfang September im Zusammenhang mit meinem Vortrag in Salzburg an meinem Lieblingsberg vorbeizuschauen. Das wird sich 2019ff hoffentlich ändern.

* ein notwendiges und hoffentlich letztes Wort zu den kleingeistigen Kriegen am Untersberg *

Leider spitzen sich einige negative Entwicklungen am Untersberg zu, die dort seit vier, fünf, sechs Jahren schon zu beobachten sind. Einige selbsternannte und selbstherrliche Gurus, eitle Platzhirsche und alberne Trittbrettfahrer spielen sich dort nicht nur als besonders wichtig auf, sondern übertreiben es mit ihrer öffentlichen Neid- und Eifersuchts-Show auch inzwischen ganz arg und beschimpfen sich gegenseitig auf Facebook oder jubeln sich bei Amazon unter falscher Flagge gegenseitig negative Bewertungen ihrer Bücher unter. Das können sie auch gerne tun, wenn sie glauben, daß sie damit ihr Ansehen steigern. Davon will ich sie auch nicht abhalten und ich möchte auch nur noch eins dazu sagen und zwar hier und jetzt: bitte laßt mich damit in Ruhe. Ich will damit nichts zu tun haben. Macht das alles unter Euch aus. Punkt.

* negative Erfahrungen 2018 *

Es gab aber auch einige sehr negative Erfahrungen im beruflichen Feld, die so nicht fortgesetzt werden ---- weder die Zusammenarbeit mit gewissen egomanischen Bandleadern, die als alternde Ex-Stars mit dem Wandel der Zeit nicht klar kommen, noch die Duldung von weiteren Arbeitsverweigerungen und Zersetzungen wie sie ein gewisser Herr bei zwei Sonderprojekten deutlich an den Tag legte, um diese zu sabottieren, was ihm trotz seiner massiven Bemühungen Gott sei Dank NICHT gelang.

Ebenfalls überflüssig waren verbale Provokationen aus Norddeutschland, ob im Februar per e-mail, oder im Juni auf der Bühne eines Jazzfestivals, wo die Band, die im Programm vor uns auftrat, dem Publikum über Mikrophon verkündete, daß nun der "Krawall-Dixie" von Lutzemanns Jatzkapelle folgen würde. Nun ja, jeder blamiert sich so gut er/sie kann.

* Konsequenzen *

Von nun an werden Stalker, Zeitdiebe wie auch weitere Menschen, die mich zu bevormunden, zu dominieren oder sonstwie zu manipulieren suchen ---- ein Bandleader wollte mir sogar untersagen, mich in der Pause mit dem ebenfalls pausierenden Catering-Personal der Veranstaltung zu unterhalten ----, rigoros aus meinem Leben aussortiert. Das habe ich auch schon vor 2018 jahrzehntelang so gehandhabt, nur nun geht's noch schneller als bisher.

Während die Demokratie von ALLEN Bundestags-Parteien, die sich in ihrer Gier und Korruption verzweifelt an ihre Pöstchen im noch existenten BRD-Selbstbedienungsladen klammern, vor die Wand gefahren  wird und hier schon lange schlimmere Zustände als in jeder Bananenrepublik herrschen, gilt es die Hoffnung zu erhalten, daß das Leben weitergeht auch wenn dieser Spuk in Kürze zu seinem Ende kommen wird. Ich bin schon lange aus dieser Inszenierung gedanklich ausgestiegen. Ich lasse mich allerdings auch nicht von umstürzlerischen Bewegungen vor den Karren spannen.



13. November '18:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfeunde, lieber Leserschar!

Ich bin wieder online. Die Datenschutzverordnung gab im Sommer 2018 den Anlaß, die Internetpräsenz zu überarbeiten. Diese Überarbeitung läuft noch, daher wird es in den kommenden Monaten sicherlich wieder regelmäßige Aktualisierungen geben.

Eine inhaltliche Entschlackung war ebenfalls notwendig.

In Sachen Musik ist das Wesentliche schon wieder online einsehbar; zu meinen Büchern werde ich in Kürze eigene Kapitel online stellen. Ich bitte um Geduld --- doch seien Sie gespannt!

Im nun sich dem Ende zuneigenden Jahr 2018 gab es doch einige Veränderungen, u.a. verstarb am 20.August unser langjähriger LJK-Klarinettist Volker Riebeling im Alter von 74 Jahren. Auch ihm werde ich in diesem Winter noch ein eigenes Kapitel auf dieser Homepage widmen.

Bleiben Sie mir und meinen Bands gewogen!

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse.

Ihr
Lutz Eikelmann

Lutz Eikelmann  |  eikelmann-hagen@t-online.de